Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
   
    xmy-lifex

   
    secret-lady

    tarekturnbeutel
    ahdietuete
   
    timetotell

   
    faunadestia

    missforevernameless
   
    gedankenraum

    - mehr Freunde



http://myblog.de/anibeutel

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Einäugige schwarze Katze von links

Zukunftsängste plagen sie. Sie sucht nach Zeichen des Universums, die ihr zeigen, was ihre Zukunft für sie bereithält, doch ihre Befürchtungen werden dadurch nur noch verstärkt.

Es ist nicht das erste Mal in ihrem Leben, dass Zukunftsängste sie verfolgen. Denkt sie zurück an ihre Ängste zuvor, kann sie ihrem alten Ich kein Mitgefühl entgegenbringen. Offensichtlich ist das, was sie jetzt durchlebt wesentlich ernstzunehmender, wirkt realer und nicht aus der Luft gegriffen.

Was kann sie tun gegen das Leid, welches sie plagt?

Sie muss sich stellen. Sie wird sich stellen. Sie muss es meistern. Sie wird es meistern.

6.9.15 22:24


Fallender Stern

Heller und bezaubernder als alle anderen Sterne am Himmel bewohnte sie nicht allzu lange her den Nachthimmel. Sie wurde bewundert für ihre Kraft, für ihre Stärke, für die Helle ihres Lichtes. Beinahe konkurrierte sie dem Morgenstern.

Zeiten der Bewunderung sind nun vorbei. Ausgebrannt, schwach und nur noch ein letzter Funken Glanz bleiben ihr übrig. Die Nacht ist nicht länger ihre Zeit. Ihre Zeit ist vorbei.

Warum verlassen uns die schönsten Sterne immer als erstes? Wieso sieht man sie nach ihrem Tod immer noch schwach scheinen? Weshalb fallen diese Sterne? Wozu?

Der Sinn bleibt aus. Sie hat Angst keine Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.

4.2.15 23:35


Regenbogenmond

Es gibt viele Dinge, die uns an andere Menschen erinnern. Orte, Namen, Gegenstände, Musik, Gerüche … Sobald wir diese Dinge sehen, hören, riechen, fühlen oder schmecken erscheint eine Erinnerung in uns. Manchmal sind es schöne. Wir freuen uns an diese Person denken zu müssen, freuen uns eine Erinnerung von ihnen zu besitzen. Doch ein anderes Mal schmerzt es uns und diese Erinnerung, die immer wieder auftaucht, verursacht unheilbare Schmerzen in uns.

Sie sieht einen Regenbogenmond. Von Schönheit und Reinheit kaum zu übertreffen und in seiner Übernatürlichkeit unantastbar. Sofort muss sie an ihn denken.

Noch nie zuvor hat sie bei dem Anblick des Mondes an ihn gedacht. Eigentlich assoziierte sie mit dem Mond immer eine andere Person aus ihrer Vergangenheit. Diesmal hat sie aber einen Regenbogenmond gesehen. Dieser ist nicht vergleichbar mit einem normalen Mond. Der Regenbogenmond ist noch unerreichbarer als der normale Mond. Der Regenbogenmond ist noch begehrenswerter als der normale Mond. Sie möchte den Regenbogenmond. Nicht den normalen Mond. Den Regenbogenmond.

30.1.15 22:53


schmerzende Worte

Sie fliegen immer wieder um sie herum: schmerzende Worte. Sie reißen jedes Mal ein Stück von ihr aus ihr heraus, wenn sie um sie herum fliegen. Doch anmerken lassen möchte sie sich Nichts. Lieber wächst eine Leere in ihr, als dass andere Menschen ihren Schmerz realisieren.

Egal wie oft heilende Worte sie umspinnen; Das Loch, diese Leere füllen sie nicht.

Worte haben sie bis jetzt schon beinahe komplett zerstört. Immer noch versucht sie ihre Außenwelt daran nicht teilhaben zu lassen.

Wann hört das denn auf? Wann hören schmerzende Worte auf zu fliegen? Wann helfen heilende Worte denn endlich? Wann dringen heilende Worte in ihr Inneres?

28.1.15 18:17


verlorenes Lachen

Sie registriert kaum noch was um sie herum geschieht. Weiß kaum noch was zurzeit in der Zeitung steht. Merkt nicht wie es Menschen in ihrer Umgebung geht. Sie fühlt sich als wäre sie abgeschottet in einer Luftblase, in die nichts aus der Außenwelt eindringt.

Sie registriert kaum noch was in ihrem Kopf geschieht. Ihre Gedanken kann sie weder steuern noch ordnen. Meinungen ändern sich, gehen verloren und verschwinden ins Nichts. Sie weiß nicht wie sie sich in Hinsicht auf ihren Verstand noch fühlen soll. Ein großer Brei, nur noch Matsch, nichts Sinnvolles scheint sich aus ihrem Verstand noch herauszubilden.

Was ist geschehen? Was hat sie in diesen Zustand gebracht?

Manchmal tauchen Erinnerungen auf und verschwinden kurz darauf wieder. Sie kann sie nicht festhalten. Es sind die Bilder eines Mädchens, das viel lacht. Sie ist dieses Mädchen. Was ist geschehen? Wieso lacht sie nicht mehr? Was ist schuld an ihrem verlorenen Lachen?

13.1.15 02:57


Selbstschutz

Rechtfertig eine menschliche Verletzbarkeit uns davor falsche Dinge zu tun? Dürfen wir aus Angst verletzt zu werden beginnen zu lügen, zu betrügen, zu täuschen?

Sie kennt ihre Verletzbarkeit und weiß, dass es recht einfach ist sie zu verletzen. Deshalb hat sie einen Selbstschutz aufgebaut. Niemanden lässt sie wissen, wer sie eigentlich wirklich ist. Ihre Gedanken und Gefühle teilt sie niemandem mit, weil sie weiß, so ist es sicherer.

Tritt ein neuer Mensch in ihr Leben hält sie die Mauer konstant. Eine Bindung zu Menschen aufzubauen, wenn man eine Mauer um sich herum baut, ist aber unmöglich. Deshalb stellt sie ein anderes Ich vor diese Mauer und spielt anderen vor, diese Person zu sein. Ist das gerechtfertigt?

Mit Sicherheit ist sie nicht die einzige, die diese Art von Selbstschutz benutzt. Doch wenn sie nachts aufwacht erleidet sie schmerzen. Ihr Gewissen sagt ihr, es sei nicht gerecht sich selber zu verstecken, während andere Menschen ihre wahre Persönlichkeit offenbaren.

Der einzige Ausweg – ohne den Selbstschutz zu entfernen – wäre das Alleinsein. Das will sie aber nicht. Das will sie genauso wenig wie ihren Mauer zum Fallen zu bringen. Ein Dilemma?

26.12.14 17:08


Feiger Stolz

Manchmal hören wir es, manchmal sagen wir es: „Ich bin stolz auf dich.“

Jemand anderes hat etwas getan und wir geben ihm Ansehen dafür. Soweit versteht sie Stolz.

Sie hat eine neue Seite des Stolz entdeckt, die sie zum grübeln bringt: „Ich bin stolz.“

Nichts weiter als Stolz.

Zunächst stellt das nichts dar, worüber man grübeln könnte. Stolze Menschen soll es geben. Denkt sie sich eine Situation aus ändert sich das. Ein einfaches Beispiel: Zwei Freunde haben Streit. Beide klären ihn nicht, entschuldigen sich nicht und gehen nicht aufeinander zu: „Ich bin zu stolz dafür.“

Die Frage, die sie sich jetzt stellt ist, ob das wirklich Stolz ist. Ist es nicht viel eher Feigheit? Benutzen Menschen Stolz um ihre eigene Feigheit zu verdecken? Hat sie diese Leute entlarvt? Gibt es stolze Menschen? Egal wie viele Situationen sie sich ausdenkt; der scheinbare Stolz bleibt immer Feigheit: „Ich bin zu stolz um meine Gefühle offen zu legen.“ Ist es Stolz, der uns daran hindert unsere Gefühle zu äußern? Ist es Feigheit?

Ihr scheint Feigheit logischer. Aber wieso nennen wir es dann Stolz? Ist es ein feiger Stolz? Gibt es feigen Stolz?

23.12.14 20:21


Unwissenheit

Sie sagt etwas; Ist sich relativ sicher die Wahrheit zu sagen. Ihr Vorhaben scheint die Wahrheit zu sein. Doch was ist, wenn sie lügt? Wenn sie lügt, ohne es überhaupt zu wissen?

Die Gedanken in ihrem Kopf, die Gefühle in ihrem Herzen, alles macht zurzeit wenig Sinn bei ihr. Nichts kann sie mit größter Aufrichtigkeit von sich geben. Alle ihre Meinungen, Einstellungen, Erinnerungen und Erwartungen sind ein großes Chaos. Sie weiß, dass sich viel über die Jahre in ihr selber verändert hat, doch in welche Richtung kann sie nicht angeben.

Um sich selber vom Lügen zu schützen, verbietet sie sich den Mund. Wenn sie jemand was fragt, muss sie antworten. Oder nicht? Und wenn sie antwortet, versucht sie ehrlich zu sein. Ist sie denn auch ehrlich? Bei jeder Antwort wächst die Unsicherheit. Hört auf mit dem Krieg in ihr! Sie möchte in Frieden leben! Sie möchte ehrlich sein! Vielleicht möchte sie es auch nicht? Sie kann es ja nicht wissen.

16.12.14 18:22


Zitrone im Einkaufswagen

Sie war noch nie in ihrem Leben so glücklich wie jetzt. Es kann kommen, was kommen mag: Sie hat ihre Grundsubstanz an Glück gefunden. Und das alleine durch eine Erkenntnis.

Tiefschläge muss sie immer noch erleben. Manchmal versucht sie aus Zitronen Limonade zu machen, aber so ganz funktioniert das trotzdem nicht. Die Grundsubstanz bleibt nach ihren Tiefschlägen dennoch erhalten. Deshalb weiß sie, dass kommen kann, was kommen mag.

Sie wünschte, sie könnte diese Erkenntnis an andere Menschen weitergeben. Wieso erkennt ihr es nicht? Das Leben ist schön! Genießt es! Schaut in den Himmel! Seht ihr die Sonne? Wie sie jeden Morgen über uns aufgeht? Wieso erkennt ihr diese Magie nicht?

Tanzt im Licht des Vollmondes! Sagt: Hallo, Mond! Stellt euch euren Ängsten und lasst sie dann los. Vermisst zusammen mit den Sternen die Sonne im Morgenhimmel.

Oh Gott, das Leben ist so schön!

7.12.14 12:43


Konstanten

In den letzten Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Jahren ist viel passiert. Das Leben hat ihr Dinge geschenkt und ihr Dinge genommen. Wenn sie über diese ganzen zeitverschwenderischen Dinge nachdenkt, die sie in der Vergangenheit gemacht hat, wird sie beinahe verrückt. Wieso strengen wir uns so an, um Dinge dann wieder zu verlieren? Wer gibt uns unsere Zeit zurück? Warum können Dinge denn nicht endlich aufhören sich zu verändern?

Sie kommt mit diesen ganzen Veränderungen nicht klar. Ihr Kopf ist in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft gleichzeitig gefangen. Eine Sekunde geht vorüber und sie bekommt sie nie wieder zurück.

Konstanten sind ihre Medizin. Langfristig das Gleiche tun, um bei kurzzeitigen Angstzuständen Dinge zu besitzen, an denen sie sich festhalten kann. Seit Jahren täglich das gleiche Parfum, die gleiche Musik, der gleiche Wohnort. Doch was passiert, wenn sie diese Konstanten aufgibt? Sich einen neuen Geruch zulegt, andere Musik in ihren Plattenspieler einlegt und ihren Kopf abends wo anders niederlegt? Sie weiß es nicht. Sie sucht und sucht nach Antworten und hat Angst niemals welche zu finden. Muss sie irgendwann ihre Konstanten aufgeben? Diese Zeit, diese Veränderungen. Wie lange kann sie das noch aushalten?

4.12.14 23:48


Old stuff

Vielleicht kann sich der ein oder andere hier sogar noch an einen Blog von vor zwei Jahren erinnern: ähnlicher Inhalt, gleicher Name, gleiches Schreiberlein. Den alten Blog habe ich gelöscht, um eine neue Idee teilen zu können – die Idee der Ani Beutel – und möchte jetzt trotzdem auf einen meiner alten Einträge zurückgreifen. Ich konnte mich wage an ihn erinnern und dachte zuerst, dass ich ihn in diesem Blog veröffentlicht habe. Nach langem Suchen habe ich ihn doch noch in einem alten Ordner meines Computers gefunden. Was gibt es schon schöneres, als alte Sachen wieder zu finden?

„Es wird alles wieder gut

Wenn wir unglücklich sind, sagen wir uns diesen Satz, bekommen ihn gesagt von Familie und Freunden. Doch wenn wir glücklich sind, sagt niemand: »Es wir alles wieder scheiße laufen. «

Wir reden uns lieber ein, dass alles toll wird, anstatt realistisch zu bleiben und zu erkennen, dass das Leben ein Hoch und ein Tief ist. Manchmal stehst du an der Spitze des Berges, manchmal bist du im Tal.

Und nein, es ist nicht schlimm im Tal zu stehen, überhaupt nicht schlimm. Ich gebe es jetzt ganz offen zu: Ich liebe es. Ich liebe es, liebe diese Hoffnung, die man an diesem Ort hat, die Hoffnung zum Aufstieg. Denn es wird alles wieder gut und dann wird alles wieder schlecht. Es ist ein Hoch und ein Tief. Doch das Tief, das Tief gefällt mir mehr, denn dann kann man hoffen, hoffen auf das Hoch. Wenn man oben ist, geht es nur noch runter.

Manchmal ist es ist schöner zu hoffen.“

27.11.14 21:05


Ingenue

Die ganze Zeit über verspürte sie Schuldgefühle. Selten zuvor hatte sie so starke Schuldgefühle. Ihre kompletten Gedanken sind ein Chaos, weil die Schuldgefühle sich überall festsetzen. Ihre übriggebliebene Kraft muss sie mit größter Mühe dafür aufwenden, nicht in Abermillionen von kleinen Stücken zu zerfallen.

Jetzt weiß sie endlich wem die Schuldgefühle gegenüber existieren. Sie ist jede erdenkliche Person durchgegangen, doch auf niemanden passten die Schuldgefühle. Zuletzt kam sie bei sich an. Sie hat Schuldgefühle sich gegenüber. Zu tiefst verletzt mit Wunden übersät, die in grauenhaften Narben eine lange Zeit auf ihrer Haut verweilen werden, blickt sie in die Zukunft. An dieser Art von Zukunftsvision ist sie selber schuld. Sie hat sich selber zwar nicht die Wunden zugefügt, doch weder das Messer noch der wegen versuchten Mordes angeklagte haben Schuld.

Warum das so ist? Sie war diejenige, die sich verletzbar gemacht hat. Sie hätte die Möglichkeit gehabt, vor ihrem Mörder zu fliehen. Doch sie war naiv und glaubte in das gute Potenzial, das in jedem von uns Menschen von Geburt an steckt. Dass der Mörder sich für das Böse entschieden hat, war sein freier Wille. Sich ihm gegenüber verletzbar zu machen, aus purer Naivität, war einfach nur unschlau.

27.11.14 20:21


14 Zigaretten

Der Beginn war eine Bank. Zuerst saß sie nur da. Dann wurde es Dunkel.

Die Dunkelheit befahl ihrem Körper und ihren Füßen zu gehen. Ihr Verstand war auf der Suche nach ihrer Angst. Obwohl sie keine Steuerung darüber hatte, wo ihr Weg sein wird, hat sie das gefunden, was sie suchte. Doch das dauerte.

So schwierig hätte sie es sich niemals vorgestellt, ihre Angst zu finden. Ihre Füße, geleitet von der Dunkelheit, brachten sie zum Friedhof. Grablichter durchbrachen die Dunkelheit, doch die Dunkelheit war noch lange nicht gestorben. Sie musste feststellen: Sie wird hier nicht finden was sie sucht. Ein Friedhof in der Dunkelheit ist kein Ort, an dem man seine Angst findet. Ein dunkler Friedhof ist ein Ort des Friedens. Und den hat sie dort auch gefunden – ihren inneren Frieden.

Mit ihrem inneren Frieden im Brustkorb lenkte die Dunkelheit ihre Füße weiter. Weg von der Zivilisation, rein in die Gefahr. Alte Straßen, steinige Schotterwege und matschige Trampelpfade schienen ihr Weg zu sein. Ein Irrweg, der sie immer mehr zur Verwirrung brachte. Ihr Verstand wusste schon lange nicht mehr wo sie war, doch die Dunkelheit führte weiter ihre Füße. Und irgendwo im Nirgendwo fand sie wieder etwas – ihre Fähigkeit alleine zu sein.

Das war noch nicht das Ende. Mit ihrem inneren Frieden und ihrer wiedergefunden Fähigkeit im Herzen, wies die Dunkelheit ihren Füßen zurück in die Zivilisation. Von da an überließ die Dunkelheit ihrem Verstand wieder die Macht über ihren Körper und ihre Füße und ihr Verstand wusste wieder, wo er war. Zeit brauchte sie, um ihre Eindrücke zu überdenken. Deshalb entschied sie sich erneut, das Licht wieder zu verlassen und bekannte Umwege zu gehen. Genau da fand sie, was sie suchte: Ihre Angst. Ihre Angst stand einfach nur da. Täuschend friedlich. Unter einer Brücke ganz allein. Nur die schwarze Silhouette ihrer Angst konnte sie erkennen, als sie geradewegs auf ihre Angst zusteuerte. Dann war die Angst weg. Die Silhouette löste sich auf und ihre Angst war fortgegangen.

Wenn wir uns nicht unserer Angst stellen, wird sie uns ewig verfolgen. Stell dich deiner Angst und sie wird verschwinden. Das hat sie nun auch gelernt.

Am Ende des Abends erreichte sie wieder die Bank. Sie setzte sich, zündete ihre vierzehnte Zigarette an, nahm zwei Züge und machte sich schnellen Schrittes auf den Weg nach Hause.

24.11.14 19:31


Erkenntnis

Jeder Mensch besitzt Schwächen und Unfähigkeiten. Wir sind alle verletz- und verwundbar. Niemand von uns ist ein Superheld.

Auch sie muss diese Erkenntnis annehmen. Es gibt Grenzen vom Machbaren zum Unmachbaren. Jedoch weiß sie auch, dass genau dieses Erkennen der eigenen Grenzen ihr eine neue Möglichkeit schenkt: die Grenzüberschreitung.

Erst durch die Erkenntnis sind wir dazu in der Lage weiter zu denken und andere Wege zu finden. Niemals aufgeben – lediglich erkennen!

Wann der Zeitpunkt der Erkenntnis kommt ist unterschiedlich. Ob er überhaupt kommt ist auch fraglich. Und ob er genutzt wird, steht erst recht in den Sternen.

Sie ist sich ganz sicher, dazu in der Lage zu sein, ihre Erkenntnis zu nutzen. Glaub an dich Ani Beutel! Du wirst es schaffen. So wie alle anderen auch, die beginnen zu erkennen.

19.11.14 18:04


Chaotischer Komos

Alte Gedanken wieder auffrischen. Alte Gefühle wieder hochkommen lassen.

Wir schauen auf altes – auf Notizen, Bilder, Texte – und plötzlich finden wir jemanden, den wir vergessen haben: Uns. Uns in der Vergangenheit.

Wer waren wir damals? Was haben wir damals gedacht? Wonach haben wir damals gestrebt?

So vieles vergessen und so viele Erinnerungen kehren wieder zurück. Diese Person noch mal werden? – Nein, auf keinen Fall. Trotzdem ist das Interesse am eigenen Ich wieder vorhanden und man sucht und sucht.

Man verbessert sich ständig und es scheint, wir versuchen ein nicht zu erreichendes Optimum anzustreben. Jede Verbesserung erfordert auch eine Veränderung. Deshalb hat sich jeder von uns in der vergangenen Zeit verändert. Auch sie.

Sie hat auf dem Weg der Veränderung und Verbesserung viel gelernt: Sie lernte das befreiende Gefühl des Gipfels kennen, aber auch das Tal der Puppen. Und das immer wieder im Wechsel. Sie hat gelernt, sich mit dem zu beglücken, was das Leben einem gibt. Sie hat auch gelernt, Initiativen zu ergreifen, Gefahren einzugehen und sich hin und wieder ins Ungewisse zu stürzen. Vollkommene Sicherheit gibt es nicht.

Und bei jedem Schritt hat sie versucht sich zu verbessern. Unbewusst, doch manchmal auch bewusst. Die Veränderung geht weiter, die Verbesserung geht weiter, ihre Füße tragen sie, die Zukunft wartet auf sie. Spannend, sehr spannend wird es.

17.11.14 23:55


Die Stimme in ihrem Kopf

Sie wurde auf diese Welt gesetzt und musste unzählige Dinge hinterfragen. Immer zu war sie auf der Suche nach Antworten. Und plötzlich ist da eine Frage, die sie sich niemals gestellt hätte, wenn andere Leute sie nicht drauf hingewiesen hätten.

Wieso hört sie ihre eigene Stimme beim Denken?

Es war immer etwas für sie, was nicht fragwürdig war. Diese Stimme war einfach immer da. Egal über wen oder was sie nachdachte – die Stimme war da. Unglaubliche Gedankengeflechte von Höhen und Größen die man sich kaum vorstellen kann. Und die Stimme hat sie gesprochen.

Sie ist nicht die einzige, die eine Stimme hört beim Denken. Trotzdem gibt es Menschen, die diese Stimme nicht hören. Wie denken diese Menschen? Sie kann es sich nicht erklären. Liegen ihr Worte näher als Bilder oder wieso denkt sie nicht in Bildern?

Ihr Kopf tut weh, ihre Stimme weiß nichts mehr zu sagen. Es ist keine Stimme, die mit ihr im Kopf redet, sondern sie redet diese Stimme. Nur eben nicht laut.

Könnt ihr Antworten schenken? Was ist die Stimme? Warum ist es ihre Stimme?

26.10.14 01:48


Achterbahn

Sie sucht jemanden zum Festhalten. Einen Partner, der sie nicht loslässt, ganz gleich in welcher Situation sie stecken.

Obwohl sie schon oft von dieser Achterbahn heruntergefallen ist, stellt sie sich immer wieder in der Reihe an. Wann wird sie endlich in dieser Achterbahn sicher fahren, ohne dass sie von ihr herunterstürzt? Eine Fahrt nach der anderen und immer wieder fällt sie an der gleichen Stelle von der Achterbahn herunter. Und immer wieder reiht sie sich in die Schlange ein.

Es ist der Nervenkitzel, der sie immer wieder auf die Achterbahn treibt so scheint es. Ein vermeintlich niemals endender Albtraum voller Spannung, obwohl das vorläufige Ende immer das Gleiche ist.

Bis sie dann irgendwann jemanden gefunden hat, der sie anschnallt, sodass sie nie wieder von dieser Achterbahn stürzt.

Hör auf zu träumen Ani Beutel! Stell dich auch im echten Leben in die Schlange und versuche dein Glück. Falls du fällst: Ein Platz in der Schlange steht bereit für dich.

23.10.14 00:36


Unbehagen

Da war mal ein Ort, an dem sie sich sehr wohl gefühlt hat. Niemals wieder wollte sie diesen Ort verlassen. Für ewig dort bleiben, bis sie irgendwann diese Dimension verlässt.

Jetzt fühlt sie sich nicht mehr wohl an diesem Ort. Die Liebe, die dort einst war, scheint lange vor ihr schon verstorben. Keine Auferstehung am dritten Tage, sondern einfach nur schwarz.

Sie muss sich einen anderen Ort suchen, wenn es dieser nicht mehr ist. Sie rennt durch dunkle Straßen immer auf der Suche. Sie redet mit fremden Menschen immer auf der Suche. Sie lacht und tanzt immer auf der Suche. Immer auf der Suche nach einem jemand, der ihr Geborgenheit schenkt.

Sie hat sich mal so wohl gefühlt in seinen Armen. Niemals wollte sie seine Arme verlassen. Selbst sterben wollte sie in seinen Armen. Und jetzt ist alles vorbei. Wo sind die anderen Arme? Warten da Arme auf sie? Sie ist immer auf der Suche nach diesen Armen, die ihr wieder Liebe schenken.

20.10.14 23:30


Über die Unfähigkeit des Alleinseins

Sie war immer so gut darin – das Alleinsein. Jetzt ist sie unfähig.

Nichts konnte sie. Kein Talent hatte sie. Keine Passion.

Nur das Alleinsein.

Jetzt kann sie selbst das nicht. Scheinbar nichts kann sie. Sie würde so gerne wieder alleine sein. Alleine Filme schauen, alleine lesen, alleine denken.

Doch das alles ist ihr jetzt unmöglich. Immerzu geht sie zu anderen Menschen und immerzu gehen andere Menschen zu ihr. Die Zeit ist aber begrenzt und so ist die Zeit, in der sie alleine ist, gar nicht mehr vorhanden.

Wonach kann sie streben? Was kann sie erreichen? Wie wird sie es erreichen?

Wird sie es dadurch erreichen, alleine zu sein? Oder sind es eben die anderen Personen, die ihr die Fähigkeit geben etwas zu können?

Will sie lieber alleine sein, oder wirklich etwas können?

14.10.14 16:56


Die Welt der Ani Beutels

„Leben ist auf die Zufuhr von Energie angewiesen.“

-          Cornelsen, Biologie Oberstufe

Sie ist auf die Zufuhr von Energie angewiesen. In welcher Form nimmt sie ihre Energie zu sich? Kohlenhydrate, Proteine, Fette?

Liebe!

Liebe ist ihre Form der Energie, auf deren Zufuhr sie angewiesen ist. Ohne Liebe kann sie nicht leben. Lediglich Liebe bringt sie durch den Tag. Nur Liebe bringt sie durch die Nacht. Liebe von ihrer Familie, Liebe von ihren Freunden und die Liebe, die für sie unerfüllt bleibt. Trotzdem gibt ihr diese unerfüllte Liebe Energie. Sie zeigt ihr, dass es einen Grund zum Weitermachen gibt. Niemals wird sie aufgeben, denn sie weiß, dass Gründe existieren. Und das obwohl diese Gründe sie nicht als Energiequelle nutzen.

Welche Energiequelle hat er? Hat er eine andere Ani Beutel, die ihm Energie zuführt? Sie möchte diese Ani Beutel kennenlernen. Ihre Besonderheiten und was sie von ihr unterscheidet.

Die Welt ist voll von Ani Beutels. Alle kreieren ihre eigene kleine Welt. Alle sind auf eine andere Zufuhr von Energie angewiesen. Alle können voneinander lernen.

7.10.14 20:39


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung